Сергей Лазарев – Karma-Diagnostik. Buch 1. Das System der Feldselbstregulierung (страница 6)
Wenn wir Liebe zum Universum empfinden, erhalten wir eine große Menge Energie. Wir müssen uns auf die höchsten Ebenen des Energiefeldes – Ethik, Edelmut und Liebe – begeben, um genügend Energie zu erhalten, und mit diesen Begriffen leben. Sobald wir über Energie abstrakt denken und diesen Begriff von den Begriffen «Geist» und «Ethik» trennen, lassen wir die geistigen Strukturen verarmen und versorgen nur noch den physischen Körper mit Energie. Der Mensch muss wissen, dass die Energie, die er über höchste Gefühle erhält, seinen Körper, sein Schicksal und seine Seele heilt. Mechanisches Herangehen und die Orientierung auf grobe Energien führen zur Deformation der feinen geistigen Strukturen, und Konsumdenken führt immer zu Degradation.
Ich erinnere mich an einen anderen Fall. Einem jungen Mann hatte man beigebracht, sich mit Energie aus dem Kosmos zu versorgen, was er nunmehr täglich in Übungen praktizierte und schließlich als Vampir seinem Lehrmeister Energie entzog. Das traurige Ergebnis waren Deformationen seiner geistigen Strukturen.
Ich kam auf den Gedanken zu testen, welche Einwirkung diese Übungen auf den Menschen vor 2000 Jahren hätten. Die Tests ergaben sehr hohe Parameter. Demnach wirkten diese Übungen früher hervorragend, doch wie man nicht zweimal in denselben Fluss springen kann, lassen sich alte Techniken nicht ewig verwenden. Wir vergessen, dass sich nicht nur der Mensch, sondern auch die Umwelt geändert hat. Physische Methoden der Vervollkommnung sind heute ineffektiv, die Konzentration muss unbedingt auf die geistige Entwicklung gerichtet werden. Die Zeit ist eine nichtlineare Kategorie, und wenn sich die Geschwindigkeit aller Prozesse derart geändert hat, dann müsste sich auch die Energiestruktur der Umwelt ändern. Doch wir verhalten uns so, als ob in der Welt nichts geschehen wäre, und versuchen, uns auf alte Kenntnisse und Methoden zu stützen.
Je mehr ich über die Möglichkeiten der Testmethode in Erfahrung brachte, desto deutlicher erkannte ich die damit verbundenen Schwierigkeiten. Ich verstand, dass ich hier nicht so forsch vorgehen konnte, wie ich es mir zu Beginn meiner Arbeit vorgestellt hatte, nämlich ein Team zu bilden und es in der Anwendung zu unterweisen. Die Methode ist so eng mit Moral, Ethik und geistigen Parametern verbunden, dass sie dem Menschen Beschränkungen auferlegt, denen nur wenige gewachsen sind.
Beim Kontakt mit Karmastrukturen des Menschen muss ich eigene Störungen, die denen ähneln, die ich beim Patienten beseitigen will, vor allem zuerst bei mir entfernen. Daher überprüfe ich vor Beginn der Behandlung stets, ob ich das Recht zu heilen habe, und wenn nicht, dann reinige und schließe ich zuerst mein Karma durch ein Gebet. Habe ich einige Monate lang Behandlungen durchgeführt, muss ich unbedingt eine gründliche tiefe Reinigung vornehmen und fasten. Doch das ist nicht genug. Wie sich herausgestellt hat, muss der Heiler, um effektiv zu heilen und weder sich selbst, noch dem Kranken zu schaden, mit blockiertem Karma arbeiten, was keiner der zahlreichen Heiler von heute vermag. Mit dem «Diplom» eines Wunderheilers lässt sich das Karma nicht schließen, erforderlich sind ständige Reinigung und Stärkung des Geistes sowie der Ausschluss von allem, was den Menschen «erdet». Das ist nicht nur für Heiler, sondern für jeden Menschen notwendig, besonders in letzter Zeit.
Eines Morgens war eine Frau in meiner Sprechstunde, tags darauf wurde ihr schlecht, Übelkeit und starke Kopfschmerzen quälten sie.
«Haben Sie gestern Abend, etwa gegen sieben Uhr, auf Ihren Mann geschimpft?»
«Ja, er hatte tagsüber einen Unfall und den Wagen zerbeult. Ich habe es ruhig aufgenommen, doch am Abend habe ich ihm meine Meinung gesagt.»
Bei der Diagnostik und Heilung des Karmas erfolgt eine sehr starke und tiefe Einwirkung. Solange sich das Feld in einer Stabilisierungsphase und noch nicht in Balance befindet, sind negative Emotionen strengstens verboten. Im Augenblick des Kontakts mit dem Universum wird die Harmonie der Feldstrukturen wiederhergestellt, und jede negative Emotion ruft starke Verletzungen hervor. Die Hinwendung zu Gott ist kein Hochgenuss, der immer Vergnügen bereitet, sondern ein sehr komplizierter und verantwortungsvoller, wenn auch notwendiger Prozess.
Ich möchte eine interessante Geschichte erzählen, die in direkter Beziehung zum heutigen Zustand der Welt steht.
«Ich hatte schon immer einen starken Hang zum Göttlichen, und jedes Mal, wenn ich davon abgewichen bin, geriet ich in schwierige Situationen. Zweimal bin ich fast umgekommen», erzählte mir ein Gesprächspartner. «Die Verbindung zwischen dem Abweichen vom Göttlichen und einer Strafe war zu offensichtlich und mit einem zufälligen Zusammentreffen von Umständen nicht zu erklären. Ich verstand: Gott hat mich bestraft.»
«Du hast recht, ich kann dir das System der Bestrafung und die Ursache deiner Beschwerden exakt erklären», bot ich meinem Gesprächspartner an. «Wenn der Mensch die Uhr auch erfunden hat, bedeutet dies doch nicht, dass er selbst in jedem Uhrwerk sitzt. Das Universum wurde von Gott geschaffen und wird von ihm kontrolliert, deshalb muss aber nicht jede Strafe zwangsläufig von Gott «persönlich» herrühren, denn das Universum wird mithilfe der von Gott geschaffenen kosmischen Gesetze gesteuert. Es gibt einen hervorragenden Mechanismus der Feldselbst¬regu¬lierung. Das, was die Menschen oft als Mystik bezeichnen, lässt sich fast immer analysieren.
Du warst als drittes Kind in der Familie weder geplant noch erwünscht, deshalb gaben dir deine Eltern ungewollt ein starkes Zerstörungsprogramm mit auf den Weg. Von Kindheit an hattest du eine schwache Lebensenergie und warst oft krank. Du wurdest unter diesen Bedingungen geboren, weil du im früheren Leben Kinder nicht geliebt hast, daher bist du entsprechend deinem Energiefeld und deinen Karmastrukturen ein Todeskandidat. Retten kann dich nur ein starkes Streben nach dem Göttlichen und nach höchsten Gefühlen. Dein Unterbewusstsein wusste immer davon und lenkte dich in die richtige Richtung, das Bewusstsein jedoch arbeitete nach einem anderen Programm. Immer wenn du von der rettenden Richtung abgewichen warst, brachen sich deine Schicksalsstrukturen zusammen und du warst dem Tod nah. Warum aber bist du nicht umgekommen? Du hattest dich von Gott und Ethik nur mit dem Bewusstsein losgesagt, deshalb hat man dich bei der Schlägerei nicht totgeschlagen und deshalb bist du bei dem Verkehrsunfall nicht umgekommen. Das zeugt davon, dass die Programme der Lossagung nicht ins Unterbewusstsein gelangt sind, d.h. die Schicksalsstrukturen nicht endgültig zerstört waren. Wenn sich die Orientierung auf die Lossagung verstärkt hätte, wäre sie ins Unterbewusstsein gelangt, und es hätte eine Blockierung der Zerstörung eingesetzt, entweder in Form einer unheilbaren Krankheit oder eines schweren Traumas mit physischen Qualen.»
Warum muss der Tod schwer sein? Weil geistige und physische Qualen das Unterbewusstsein reinigen.
Wie geschieht das? Die einzige Möglichkeit, Qualen auszuhalten, ist, sich geistig über sie zu erheben und damit den Angriffspunkt vom gequälten Körper auf den Geist zu übertragen. Dieser natürliche Prozess läuft automatisch ab. Ein leidender Mensch gewinnt an Geist.
Untersuchungen des Mechanismus zur Weitergabe von Feldinformationen berechtigen zu der Aussage, dass sich die gesamte Menschheit heute in einer Lage befindet, die der oben beschriebenen ähnelt, und die Menschheit gegenwärtig der Aktivierung eines analogen Mechanismus unterliegt.
Ich untersuchte das Karma der Menschheit. Es ist in der Tat sehr gefährlich, in das Karma einzudringen. Die schwerste Gesetzesverletzung, die die Menschheit begangen hat, ist die Abkehr vom Göttlichen und die Hinwendung zu verstärktem Pragmatismus im 10. Jahrhundert. Diese Verletzung befindet sich im Feld jedes Menschen, der heute auf der Erde lebt.
Das Karma unserer russischen, noch vor Kurzem «sozialistischen» Gesellschaft enthält einige zusätzliche negative Programmpakete: Ein Programm der Vernichtung von Menschen, Männern wie Frauen, aufgrund eines starken Strebens nach materiellen Gütern, das in den Jahren von 1929 bis 1937 in Gang gebracht wurde, ein Programm des Menschenhasses, das Ende des vergangenen Jahrhunderts in Gang gebracht wurde, und ein Programm der Vernichtung von Vater, Bruder und Sohn – ebenfalls wegen starker Gier nach materiellen Gütern. Deshalb ist das Leben in unserem Land so kompliziert. Wenn wir diese Programme weder erfassen noch erkennen noch entfernen können, dann werden wir, solange wir diese Programme nicht durch Qualen und Leiden abgearbeitet haben, in unserem Land Besitz und Eigentum von Werken und Fabriken unendlich lange unter uns teilen müssen.
*Das ist der Weg, den ich vom Studium der Magie und Gesundbeterei über die Medizin und Ethik bis hin zur Philosophie der heutigen Welt gegangen bin.
(1. Mose 1,1).