Сергей Лазарев – Karma-Diagnostik. Buch 1. Das System der Feldselbstregulierung (страница 5)
Vor kurzem kam eine Frau zu mir.
«Vor drei Monaten haben Sie meine Bekannte geheilt, ihr Fibrom hat sich vollständig zurückgebildet. Ich habe mir nicht vorstellen können, dass man von einer solchen Krankheit genesen kann, indem man um Vergebung bittet.»
«Dies erstaunt mich kaum, denn ich bin permanent dabei, meine Methode zu vervollkommnen. Nunmehr bessert sich nicht nur der Allgemeinzustand der Patienten, sondern es werden auch organische Störungen beseitigt. Wovon hängt nun das Ergebnis der Heilung ab? In erster Linie vom richtigen Verständnis und vom Erkennen der Krankheitsursachen, von meinem geistigen und physischen Zustand im Augenblick der Heilung, vom Zustand des Karmas des Kranken und der Erkenntnis der von ihm begangenen Verstöße.»
Als ich mit den Heilbehandlungen begann, war meine Lebensweise die allgemein übliche: Ich aß Fleisch, trank Wodka, war oft gereizt und heilte durch kontaktlose Massage. Als ich aber die Ergebnisse meiner Arbeit sah, änderte ich meine Lebensweise und mein Verhalten beträchtlich. Am Tag vor der Behandlung von Kranken beschränke ich mich auf ein Minimum an Nahrung, am Behandlungstag esse ich überhaupt nichts.
Wenn ich mich der Diagnostik und Entwicklung neuer Möglichkeiten der Methode widme, lasse ich manchmal die Gefahr außer Acht. Doch bei der Arbeit auf feinen Feldebenen muss man stets vorsichtig sein.
Vor kurzem bat mich ein Bekannter, eine Frau zu beraten. Da ich etwa vierzig Minuten in der Sprechstunde noch frei hatte, sagte ich zu. Eine elegante, sehr selbstbewusste Dame trat ein, setzte sich und betrachtete mich neugierig. Sie hatte sehr viele Probleme. Starker Egoismus und übermäßiges Streben nach materiellen Gütern waren die Ursachen für beginnende Krankheiten. Es ist schwer, solche Menschen zu heilen, weil sie mir gegenüber durch Skepsis und Unglauben verschlossen sind. Ich erklärte die Ursachen, aber die Frau verwandelte die Beratung in eine Diskussion. Trotzdem musste ich sie auf jeden Fall überzeugen, und eben solche schweren Fälle sind es, die mir helfen, neue Argumente und Erklärungen für die Krankheitsursachen des Menschen zu finden.
«Wenn eine Zelle des Organismus alles nur für sich selbst nimmt», erkläre ich der Frau, «dann geht es ihr eine gewisse Zeit gut, doch dann wird durch ihre Handlungen der gesamte Organismus zerstört, und mit ihm geht auch die Zelle zugrunde. Bis zu einem gewissen Grad ist Egoismus die Norm, doch ein ausschließlich an sich denkender Mensch versucht, Gott und das Universum zu vernichten. Das kann natürlich nicht lange gut gehen. Früher oder später muss das Programm zur Zerstörung des Universums durch Krankheiten, Traumata und Unglücksfälle aufgehalten werden.»
«Wollen Sie mich etwa auffordern, an Gott zu glauben?»
«Der Glaube an Gott ist Ihre persönliche Angelegenheit. Ich habe die Ursachen Ihrer Erkrankung beschrieben. Sie brauchen nicht an Gott zu glauben, aber Sie müssen das Universum und seine Seele lieben. Egoismus, maßloses Streben nach materiellen Gütern vernichten das wichtigste Gefühl – die Liebe. Sie tragen in Ihrem Feld ein Programm der Zerstörung des Universums und, noch schlimmer, Sie wollen es nicht stoppen.»
Erneut begann eine fruchtlose Debatte. Mir fehlten die Argumente, um die Frau zu überzeugen, dennoch begann ich mit der Reinigung des Karmas. Ich reinigte das Feld, war jedoch über das Ergebnis nicht nur enttäuscht, sondern es kam auch ein unangenehmes Gefühl auf.
Die Frau betrachtete alles als ein Amüsement.
«Sie sagen, man darf sich nicht nur materiellen Dingen widmen, aber das Leben zwingt einen dazu.»
«Mir boten sich viele Gelegenheiten, eine Menge Geld zu verdienen, doch dann hätte ich meine Studien opfern müssen. Ich bin jetzt vierzig Jahre alt, lebe mit meiner vierköpfigen Familie in einem 14 m² großen Zimmer einer Gemeinschaftswohnung. Doch dafür habe ich die Möglichkeit, Ihnen zu helfen.
Und nicht nur Ihnen, auch mir selbst. Wenn materielles Wohlergehen über die geistigen Bedürfnisse gestellt wird, dann ist dies ein momentanes Glück auf Kosten des geistigen Todes. Versetzen Sie sich mal in ein Restaurant, wo ringsum alles brennt, Sie aber in aller Ruhe Ihre Lieblingsspeise aufessen. Heute ist für viele das, was auf dem Teller liegt, wichtiger als das, was ringsum geschieht.»
«Und, heilen Sie auf diese Weise alle Ihre Patienten?»
«Ja, in erster Linie durch Einsicht. Und wenn dies alles auch naiv scheint, so ist es doch eine sehr gefährliche Beschäftigung.»
«Für Sie oder für mich?»
«In erster Linie für mich.»
«Wie soll ich das verstehen?»
«Schauen Sie. Bei Ihnen hatte das Programm zur Zerstörung des Universums fünfhundertfünfzig Einheiten, die Krankheit – dreihundertfünfzig. Jetzt hat die Krankheit null, das Zerstörungsprogramm – dreihundertfünfzig. Das bedeutet, ich habe den Körper geheilt, aber nicht den Geist, d.h. ich habe das Hauptprinzip, durch Einsicht zu heilen, verletzt.»
Ich betrachtete mein Bild vor und nach meinem Zusammentreffen mit der Frau. Auf Feldebene waren bei mir Lunge, Leber und Unterleib vollkommen schwarz geworden.
«Ich muss dafür büßen, dass es mir nicht gelungen ist, Ihnen die Ursachen Ihrer Krankheit zu erklären.»
«Was werden Sie nun tun?»
«Ich versuche, eine Methode zu finden, um Sie zu überzeugen. Wenn ich den Grund finde, warum es mir nicht gelungen ist, werde ich gesund, sonst muss ich dafür büßen.»
In diesem Augenblick erkannte ich den Fehler, der mir im Gespräch mit der Frau unterlaufen war.
«Ich hätte Ihnen alle gewonnenen Informationen über Ihren Zustand mitteilen müssen, aber Sie taten mir Leid. Ich sagte Ihnen doch, dass es zu anderen Krankheiten kommen kann, wenn die Harmonie nicht wiederhergestellt wird?»
«Ja.»
«Wissen Sie, dass Sie Gebärmutterkrebs im Anfangsstadium haben?»
«Ich habe dies immer vermutet und mich damit abgefunden. Ich bin bereit, in Ruhe zu sterben.»
«Ihr „heldenhafter“ Tod ändert nichts. Damit überlassen Sie es Ihren Kindern, das Programm zur Zerstörung des Universums abzuarbeiten. Sie sollten nicht an einen würdigen Tod denken, sondern an die Rettung Ihres Geistes und den Ihrer Kinder.»
Wir schwiegen längere Zeit, und ich sah, wie sich die deformierten Karmastrukturen der Frau schließlich doch wieder harmonisierten. Die Aura der Frau, die bisher von einem schwarzen Fleck fast verdeckt gewesen war, begann sich mit hellem Licht zu füllen. Jetzt waren sowohl das Programm der Zerstörung des Universums als auch die Krankheit gegen null. Auch meine Lunge und Leber waren wieder rein.
Ich sagte nichts weiter zu der Frau, doch ich sah, dass in ihrem Feld nun keine Tumorerkrankung mehr vorhanden war. Sie musste wissen, dass sie, indem sie von Liebe zum Universum und zu Gott erfüllt war und ihre hohen Ansprüche an die Umwelt aufgab, sich vor jeder schweren Krankheit schützen konnte.
In meine Sprechstunde kam eine Frau und erzählte unter Tränen:
«Ich habe mich von meinem Mann scheiden lassen, unsere Ehe war zerrüttet, ich spürte, dass er irgendwie negativ auf mich einwirkte, mit meiner Psyche schien etwas zu geschehen. Nach der Scheidung ging es mir, obwohl ich drei Kinder zu versorgen hatte, innerlich weitaus besser, ich begann sogar zu singen. Wir hatten uns ein halbes Jahr nicht gesehen, doch vor kurzem kam er vorbei. Ich fühlte mich sofort unwohl, die eine Tochter wurde hysterisch, der Sohn wurde zum Bettnässer und der zweiten Tochter ging es auch nicht gut. Hängt dies vielleicht irgendwie mit seinem Erscheinen zusammen?»
Hier waren keine langen Untersuchungen erforderlich.
«Es ist leider kein Zufall, dass es der ganzen Familie schlecht geht. Ihr Ehemann ist ein Vampir, er entzieht den Kindern Energie, Schicksal und Gesundheit, er wirkt auf ihren Charakter negativ ein und überträgt seine negativen Programme auf die Feldstrukturen der Kinder. Er ist sehr egoistisch. Eine so starke Energieentnahme bei den eigenen Kindern zeugt davon, dass sein Karma sehr negativ ist. Bei ihm liegen, nach dem Energiefeld zu urteilen, eine starke Ablehnung von Liebe und Kosmos, große innere Aggression, Egoismus und Zerstörung der Seele vor, deshalb ist er gezwungen, ein Vampir zu sein. Das ist ein klassischer Fall. Der Vampirismus rührt sowohl von der väterlichen, als auch von der mütterlichen Linie Ihres Ehemanns her. Das, was mit den Kindern geschah, lässt sich sehr schnell beheben, doch es ist besser, wenn sie in Zukunft ihrem Vater nicht mehr begegnen.»
Meine Analyse zeigte, dass Vampirismus eine schwere Krankheit ist, denn sie zerstört die Seele des Menschen und wird an die Nachkommen weitergegeben. Ihre Folgen treten nicht sofort in Erscheinung, manchmal nimmt die Zerstörung in einigen Generationen ihren Lauf.
Dem Vampirismus liegt ein falsches Verständnis der Welt zugrunde. Ein Mädchen fragte mich, ob die Zuführung von Energie, die es in Form eines blauflammigen Stroms wahrnahm, richtig wäre. Ich beobachtete ihre Karmastrukturen während ihrer Übungen und sah, dass es sich um eine Verletzung der Gesetze handelte. Jede vorsätzliche Energieentnahme aus der Natur, aus dem Kosmos oder von der Sonne ist ein ernster Verstoß und gleichzeitig ein Verweis darauf, dass die eigene Energie des Menschen nicht ausreicht und er sie sich irgendwo beschaffen muss. Das ist die Vorbedingung für das Entstehen von Vampirismus. Der Hauptfehler einer solchen Orientierung besteht darin, dass der Mensch Energie und Ethik nicht vereint, sondern voneinander trennt.