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Сергей Лазарев – Karma-Diagnostik. Buch 1. Das System der Feldselbstregulierung (страница 7)

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und des Informationsfeldes – von einem einheitlichen Ursprung, der immer existierte und den wir «Gott» nennen, entstehen. In jedem von ihnen ist der gegensätzliche Bestandteil latent vorhanden. Grundbedingung für die Existenz von Gegensätzen ist ihr permanenter gegenseitiger Übergang. Das Feld strebt danach, Materie zu werden, und die Materie will Feld werden.

Die Anreicherung von Energieverbindungen in der Materie ist Ausdruck des Übergangs des Materiebestandteils in den Informationsbestandteil. Der umgekehrte Prozess kann in Form der Zunahme der Dichte der Materie und ihrer Masse oder in Form einer komplizierteren Organisation erfolgen.

Wenn wir das Sonnensystem betrachten, dann ist das Ziel seiner Existenz die Schaffung von immer komplizierteren Elementen in der Sonne, die Schaffung komplizierterer Informationsverbindungen durch die Bildung neuer Planeten, die Schaffung komplizierterer Informationsverbindungen auf den Planeten auf der Grundlage der Organik als neue Stufe der Informationsdichte. Das Ziel der Existenz jedes Sternensystems ist die Erschaffung von Leben auf ihm. Das, was wir «Geist» nennen, steht sowohl über dem Informationsfeld, als auch über der Materie.

* Hat die Materie eine bestimmte Dichte erreicht, wird sie zu Information. Singularität (der Zustand der Materie, die einst in einem einheitlichen Punkt konzentriert war) ist das Universum. In den feinen Feldebenen sind Materie, Zeit und Raum nicht vorhanden, sie sind ein einziger Punkt. Der Punkt strebt danach, in die Unendlichkeit überzugehen, die Unendlichkeit ist bestrebt, in den Punkt überzugehen. Jeder Feldpunkt des Universums enthält latent die Information über das gesamte Universum. Mit anderen Worten: Der Punkt ist latent die Unendlichkeit und umgekehrt – die Unendlichkeit latent der Punkt. Es gibt zwei Theorien über die Entstehung der Sterne. Nach der ersten Theorie – begründet von Kant und Laplace – entstanden sie durch Verdichtung interstellarer Materie. Die zweite Theorie – des Akademiemitglieds Ambarzumjan  – spricht von der Entstehung der Sterne aus «schwarzen Löchern». Die Instabilität im Verhalten junger Sterne und die in ihnen ablaufenden Explosionsprozesse deuten, nach Meinung des Begründers der Theorie, auf Rückstände von Urmaterie in ihnen hin. Nach dieser Konzeption und im Zusammenhang mit meinen Studien kann man die Entstehung der Sterne als dialektischen Prozess des Übergangs von Information in Materie betrachten, das Ergebnis der «Befruchtung» der interstellaren Materie durch den Informationsblock, der sich durch das «schwarze Loch» als Materie realisiert. Die Entstehung der Sterne ist das Ergebnis der Wechselwirkung zweier Existenzformen – des offenbarten und des latenten Universums. Die Prozesse, die im Inneren der Sterne und im lebenden Organismus ablaufen, sind identisch. Das sind Transformations¬prozesse von Energie in Materie und umgekehrt. Die Entwicklung des Universums ist die Spaltung der Einheit auf physischer, materieller Ebene und die Stärkung der Einheit auf Informationsund Feldebene; also eine Differenzierung und immer größere Vielfalt auf physischer Ebene und immer größere Einheit auf Feldebene. In der Endphase der Etappe verschwinden die Unterschiede zwischen den physischen und Feldbestandteilen, und es beginnt eine neue Entwicklungsetappe.

Es besteht somit ein Widerspruch. Das Universum bleibt ein Punkt auf der feinen Feldebene und erweitert sich gleichzeitig, schafft neue Materie, Zeit und Raum. Die Entwicklung erfolgt nach dem Pendelprinzip durch eine Orientierungsänderung von der bisherigen Ausrichtung auf die Informationseinheit zur physischen Teilung hin.

Jedes Objekt im Universum kann als Prozess betrachtet werden, während jeder Prozess gleichzeitig auch ein Objekt ist. In jedem Prozess und Objekt finden Pendelbewegungen von der Informationseinheit zur physischen Differenzierung statt. Die physische Differenzierung muss genau der geistigen Einheit entsprechen. Bedingung für die Entwicklung dieser zwei Gegensätze ist das Vorhandensein eines dritten Elements, welches die latente Anwesenheit des einen Gegensatzes im anderen gewährleistet. Diese Rolle spielt die Energie, sie ist der Vermittler, der die Entwicklung des Universums bestimmt.

Information, Energie und Materie bilden ein einheitliches Ganzes. Diese Erkenntnis gibt es schon seit langem, z. B. in dem christlichen Begriff von der Heiligen Dreifaltigkeit – Gott Vater, Gott Sohn und der Heilige Geist.

Jedes Objekt wiederholt in seiner Entwicklung den kosmischen Entwicklungszyklus. Während es auf der feinen Feldebene vollkommen einheitlich bleibt, differenziert es sich auf der physischen. Für die Differenzierung auf physischer Ebene ist der vorhergehende Prozess auf geistiger Ebene erforderlich, der größere Stabilität bei physischer Teilung garantiert. Die Priorität der geistigen Ebene ist eindeutig. Somit sieht das Gesetz von der Einheit und dem Kampf der Gegensätze folgendermaßen aus: Das existierende N i c h t s entledigt sich seines Gegensatzes, um dann zu einem vollkommen neuen E t w a s zu werden.

Gehen wir jetzt zur Frage nach dem Ursprung des Lebens über. Mit zunehmender Differenzierung der physischen Welt müssen die Tendenzen der Vergrößerung der Einheit auf Feldebene von den feinsten Schichten zu den gröberen zunehmen. Dieses Einheitsverhältnis wirkt auch auf den Ebenen, auf denen es früher nicht zutage trat.

Mit zunehmender Verschiedenheit vergrößert sich das Einheitsverhältnis im begrenzten Teil des Raums derart, dass sich das Objekt vom Universum hervortut und sich von ihm absondert. Seine Anpassung an das Einheitsverhältnis im Umfeld würde seinen Untergang bedeuten. Die Informationsdichte nimmt derart zu, dass eine Konfrontation zwischen Objekt und Umwelt entsteht. Das Leben ist die strategische Einheit des Objekts mit dem Universum über seine taktische Negierung. Man kann sagen, dass das Leben im Universum in seinem ganzen Körper gleichzeitig entstanden ist und einen einheitlichen Mechanismus darstellt, der die weitere Differenzierung in unverbrüchlicher Verbindung und im Zusammenwirken aller seiner Bestandteile fortsetzt. Die Entwicklung dieses Prozesses und die physische Vielfalt sind nur bei Orientierung auf die ursprünglichen Informationsprozesse der Einheit möglich. Materie, Zeit und Raum sind die äußere Form, Information und Geist – das ist der Inhalt. Der Inhalt wird durch die Form realisiert, die Form entwickelt den Inhalt.

Dem Leben eines jeden Objekts im Universum liegen Pendelbewegungen, also eine abwechselnde Orientierung auf Informationsund physische Prozesse, zugrunde. Da das menschliche Leben eine Widerspiegelung des Universums «en miniature» ist, laufen die Prozesse des Übergangs von Information in Materie bedeutend schneller ab. Das lebende Objekt zeichnet sich durch ein höheres Einheitsverhältnis und Tempo des Übergangs von Information in Materie aus. Wahrscheinlich ist die Zunahme von Einheit und Tempo des gegenseitigen Übergangs Sinn der Entwicklung des lebenden Objekts.

Je höher der Grad der inneren Einheit und der Informationsdichte ist, umso stärker sondert sich der Organismus von der Umwelt ab. Das ist der Vorgang, den wir als Entwicklung des Bewusstseins und der Persönlichkeit bezeichnen. Der Prozess der physischen Absonderung von der Umwelt ist nur bei zunehmender Vereinigung mit dem Universum möglich. Der Prozess der Vereinigung mit dem Universum ist das, was wir Kultur nennen, der Prozess der Absonderung – das ist die Zivilisation. Die Kultur bringt die Zivilisation hervor. Die Zivilisation stößt anfangs die Kultur ab, doch kehrt sie dann, um nicht unterzugehen, wie der verlorene Sohn zu ihr zurück, um diesen Prozess erneut auf höherer Ebene und mit größerer Amplitude zu wiederholen. Erfolgt die Rückkehr zur Kultur nicht auf entsprechender Ebene, führt dies zum Untergang der Zivilisation. Ein Verstoß gegen die Tendenz der Einheit und das Gefühl, welches sie im Universum realisiert, nämlich die Liebe, führt zum Untergang der Zivilisation.

Es herrscht die Ansicht, dass das Wesen des Gesetzes der Einheit und des Kampfes der Gegensätze ihre Aussöhnung ohne gegenseitige Vernichtung ist. Hauptbedingung für die Aussöhnung der Gegensätze ist die Geschwindigkeit ihres gegenseitigen Übergangs. Der Hauptunterschied zwischen lebender und unbelebter Materie besteht in dem Tempo des gegenseitigen Übergangs der Gegensätze; somit ist das Ziel des Lebens die Verstärkung der Offenbarung von Geist in der Materie mittels der Erhöhung des Tempos dieses Übergangs.

Erinnern wir uns an das Pendel. Bei einer bestimmten Schwingungsgeschwindigkeit gibt es zwei einander ausschließende Zustände – den Ausschlag des Pendels vom Zentrum nach rechts und nach links. Diese entgegengesetzten Zustände können, ohne sich gegenseitig zu beseitigen, nur deshalb existieren, weil sie zeitlich versetzt sind. Der Versuch, sie beispielsweise in einer Sekunde bei einer Schwingungsgeschwindigkeit des Pendels von fünf Sekunden zu koordinieren, bedeutet den Abbruch der Bewegung und das Aufhalten der Entwicklung. Und wenn wir uns vorstellen, dass sich die Schwingungsgeschwindigkeit des Pendels auf einige Schwingungen pro Sekunde erhöht hat, bedeutet es, dass eine Koordinierung der beiden entgegengesetzten Zustände ohne ihre gegenseitige Vernichtung stattfinden muss.