Генрих Гейне – Избранные стихи немецких поэтов (страница 13)
Stehe! stehe!
Denn wir haben
Deiner Gaben
Vollgemessen!-
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!
Ach, das Wort, worauf am Ende
Er das wird, was er gewesen.
Ach, er laeuft und bringt behaende!
Waerst du doch der alte Besen!
Immer neue Guesse
Bringt er schnell herein,
Ach, und hundert Fluesse
Stuerzen auf mich ein.
Nein, nicht laenger
Kann ich's lassen;
Will ihn fassen.
Das ist Tuecke!
Ach! nun wird mir immer baenger!
Welche Miene! welche Blicke!
O du Ausgeburt der Hoelle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Sehe ich ueber jede Schwelle
Doch schon Wasserstroeme laufen.
Ein verruchter Besen,
Der nicht hoeren will!
Stock, der du gewesen,
Stehe doch wieder still!
Willst's am Ende
Gar nicht lassen?
Will dich fassen,
Will dich halten
Und das alte Holz behaende
Mit dem scharfe Beile spalten.
Seht, da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
Gleich, o Kobold, liegst du nieder;
Krachend trifft die glatte Schaerfe.
Wahrlich! brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
Und ich atme frei!
Wehe! wehe!
Beide Teile
Stehn in Eile
Schon als Knechte
Voellig fertig in die Hoehe!
Helft mir, ach! ihr hohen Maechte!
Und sie laufen! Nass und naesser
Wird's im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewaesser!
Herr und Meister! hoer mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist gross!
Die ich rief, die Geister,
Werd ich nun nicht los.
"In die Ecke,
Besen! Besen!
Seid's gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister."
Баллада кладоискатель
Жил с протянутой рукою,
В сердце боль не утихала,