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Иоганн Вольфганг Гёте – Фауст. Трагедия / Faust. Eine Tragödie (страница 24)

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Schwindet ihr dunkeln Wölbungen droben! Reizender schaue, Freundlich, der blaue Aether herein! Wären die dunkeln Wolken zerronnen! Sternelein funkeln, Mildere Sonnen Scheinen darein. Himmlischer Söhne Geistige Schöne, Schwankende Beugung Schwebet vorüber. Sehnende Neigung Folget hinüber; Und der Gewänder Flatternde Bänder Decken die Länder, Decken die Laube, Wo sich für’s Leben, Tief in Gedanken, Liebende geben. Laube bey Laube! Sprossende Ranken! Lastende Traube Stürzt in’s Behälter Drängender Kelter, Stürzen in Bächen Schäumende Weine, Rieseln durch reine, Edle Gesteine, Lassen die Höhen Hinter sich liegen, Breiten zu Seen Sich ums Genügen Grünender Hügel. Und das Geflügel Schlürfet sich Wonne, Flieget der Sonne, Flieget den hellen Inseln entgegen, Die sich auf Wellen Gauklend bewegen; Wo wir in Chören Jauchzende hören, Ueber den Auen Tanzende schauen, Die sich im Freyen Alle zerstreuen. Einige glimmen Ueber die Höhen, Andere schwimmen Ueber die Seen, Andere schweben; Alle zum Leben, Alle zur Ferne Liebender Sterne Seliger Huld. Er schläft! So recht, ihr luft’gen, zarten Jungen! Ihr habt ihn treulich eingesungen! Für dies Concert bin ich in eurer Schuld. Du bist noch nicht der Mann den Teufel fest zu halten! Umgaukelt ihn mit süßen Traumgestalten, Versenkt ihn in ein Meer des Wahns;