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Феликс Зальтен – Бемби. Уровень 1 / Bambi (страница 3)

18

Wie er dann wieder vor sich zu Boden sah, ergötzte ihn all das tausendfache Leben.

«Was ist das, Mutter?«fragte er.

«Das sind die Kleinen«, antwortete die Mutter.

«Sieh nur«, rief Bambi,»hier springt ein Stückchen Gras! Wie hoch es springt!«

«Das ist kein Gras«, erklärte die Mutter,»das ist ein gutes Heupferdchen.«

«Warum springt es so?«fragte Bambi.

«Weil wir da gehen«, antwortete die Mutter,»es fürchtet sich.«

«Oh!«

Bambi wandte sich zu dem Heupferdchen.

«Oh«, sagte Bambi,»Sie brauchen sich nicht zu fürchten[11]

«Ich fürchte mich nicht«, erwiderte das Heupferdchen.»Ich sprach mit meiner Frau.«

«Entschuldigen Sie, bitte«, sagte Bambi,»wir haben Sie gestört[12]

«Das macht nichts«, rasselte das Heupferdchen.»Weil Sie es sind, macht es nichts.«

«Ich bin nämlich heute zum erstenmal in meinem Leben auf der Wiese«, erzählte Bambi.»Die Mutter…«

Das Heupferdchen murrte:

«Das interessiert mich nicht. Ich habe gar keine Zeit, mit Ihnen zu schwatzen. Ich muss jetzt meine Frau suchen. Hopp!«

«Hopp«, sagte Bambi.

Er lief zur Mutter:

«Ich habe mit ihm gesprochen!«

«Mit wem?«fragte die Mutter.

«Mit dem Heupferdchen«, erzählte Bambi,»ich habe mit ihm gesprochen. Es war so freundlich mit mir. Und es gefällt mir so gut. Es ist so wunderbar grün! Und am Ende ist es so durchsichtig.«

«Das sind die Flügel.«

«So? Und es ist freundlich. Und wie es springen kann! Hopp! sagt es und springt hoch.«

Sie gingen weiter. Bambi fühlte Hunger. Er gewahrte eine helle Blume. Nein, das war keine Blume, das war ja ein Schmetterling. Der Schmetterling hing träge an einem Halm.

«Bitte, bleiben Sie sitzen!«rief ihn Bambi an.

«Warum soll ich denn sitzen bleiben? Ich bin doch ein Schmetterling«, antwortete der Falter.

«Ach, bleiben Sie sitzen!«bat Bambi.»Ich will Sie in der Nähe sehen.«

«Aber nicht lange«, sagte der Weißling.

Bambi stand vor ihm.

«Wie schön Sie sind«, rief er,»wie wunderschön! Wie eine Blume!«

«Was?«Der Schmetterling klappte mit den Flügeln.»Wie eine Blume? Wir sind schöner als die Blumen.«

Bambi war verwirrt.

«Gewiss«, stotterte er,»viel schöner… verzeihen Sie… ich sage… Wie zierlich Sie sind! Wie fein und zierlich! Ich verstehe jetzt, dass Sie schöner sind als die Blumen. Außerdem können Sie ja fliegen, und das können die Blumen nicht.«

«Genug«, sagte der Schmetterling.»Jetzt fliege ich fort!«

Das war die Wiese.

Tief im Dickicht gab es ein Plätzchen, das Bambis Mutter gehörte. Eine ganze enge Kammer war es, sehr eng und niedrig. Hier in dieser Kammer war Bambi zur Welt gekommen. Hier war seine und seiner Mutter Wohnung.

Die Mutter lag jetzt an die Erde und schlief. Bambi stand auf und blickte umher.

«Mutti, schläfst du?«

Nein, die Mutter schlief nicht.

«Was tun wir jetzt?«fragte Bambi.

«Nichts«, antwortete die Mutter,»wir bleiben, wo wir sind. Schlafe!«

Aber Bambi hatte keine Lust zu schlafen.

«Komm«, bat er,»komm auf die Wiese!«

Die Mutter hob das Haupt:

«Auf die Wiese? Jetzt… auf die Wiese?«

«Kann man denn jetzt nicht auf die Wiese?«fragte Bambi.

«Nein«, antwortete die Mutter.»Nein, das ist jetzt nicht möglich.«

«Warum? Warum kann man jetzt nicht auf die Wiese?«

«Du wirst das später alles kennenlernen, wenn du etwas älter bist.«

«Aber warum. Mutti?«

«Später«, wiederholte die Mutter.»Jetzt bist du noch ein kleines Kind. Mit Kindern redet man nicht von solchen Dingen. Auf die Wiese… Jetzt!«

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