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Блейк Пирс – Verlassen (страница 15)

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Riley kam eine halbe Stunde vor dem Abendessen nach Hause. Sie ging in die Küche und fand Gabriela, die eine weitere ihrer leckeren Spezialitäten aus Guatemala, gallo en perro, einen scharfen Eintopf, zubereitete.

"Sind die Mädchen zu Hause?", fragte Riley.

"Sí. Sie sind in Aprils Zimmer und machen zusammen Hausaufgaben."

Riley war ein wenig erleichtert. Zumindest zu Hause schien alles gut zu laufen.

"Was ist mit Ryan?", fragte Riley.

"Er hat angerufen. Er kommt später."

Riley spürte ein leichtes Unbehagen. Es erinnerte sie an die schlechten Zeiten mit Ryan. Aber sie sagte sich selbst, dass sie sich keine Sorgen machen musste. Ryans Job war einfach anstrengend. Und außerdem sorgte Rileys eigener Job dafür, dass sie häufiger von Zuhause weg war, als sie wollte.

Sie ging nach oben und warf ihren Computer an. Sie suchte nach Informationen zu Deanna Webbers Tod, konnte aber nichts finden, was sie nicht bereits wusste. Dann suchte sie nach Cory Linz, dem anderen Mädchen, das gestorben war. Wieder fand sie nur dürftige Informationen.

Sie suchte nach Todesanzeigen, die das Byars College erwähnten, und fand insgesamt sechs. Einer war im Krankenhaus gestorben, nach einem langen Kampf mit Krebs. Von den anderen erkannte sie die Fotos von drei jungen Frauen. Es waren Deanna Webber, Lois Pennington, und Cory Linz. Aber sie erkannte weder den jungen Mann, noch die junge Frau in den anderen beiden Todesanzeigen. Ihre Namen waren Kirk Farrell und Constance Yoh, beides Studenten.

Natürlich erwähnte keine der Todesanzeigen, dass der oder die Verstorbene Selbstmord begangen hatte. Die meisten waren sehr vage, was die Todesursache anging.

Riley lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und seufzte.

Sie brauchte Hilfe. Aber an wen konnte sie sich wenden? Sie hatte noch immer keinen Zugang zu den Techies in Quantico.

Sie schauderte bei einer anderen Möglichkeit.

Nein, nicht Shane Hatcher, dachte sie.

Das kriminelle Genie, das von Sing Sing geflohen war und ihr bei mehr als einem Fall geholfen hatte. Ihr Versagen – oder war es ihr Widerwillen – ihn zu fassen, hatte deutlichen Unmut bei Rileys Vorgesetzten des BAUs ausgelöst.

Sie wusste sehr wohl, wie sie ihn kontaktieren konnte.

Tatsächlich könnte sie es sofort, hier an ihrem Computer.

Nein, dachte Riley mit einem weiteren Schaudern. Absolut nicht.

Aber an wen sollte sie sich sonst wenden?

Da erinnerte sie sich an etwas, das ihr Hatcher in einer ähnlichen Situation gesagt hatte.

"Ich denke du weißt, mit wem du im FBI reden musst, wenn du Persona Non Grata geworden bist. Noch jemand, der sich nicht um die Regeln schert."

Riley spürte leichte Aufregung.

Sie wusste genau, wessen Hilfe sie brauchte.

KAPITEL NEUN

Riley nahm ihr Telefon und wählte.

Die antwortende Stimme sagte, "Roff hier."

Das sozial ungelenke Computergenie war ein technischer Analyst für die FBI Außenstelle in Seattle. Van Roff hatte ihr bei ihrem letzten Fall geholfen und, wie so viele der professionellen Geeks, die sie kannte, genoss er es regelrecht, die Regeln zu biegen oder sogar zu brechen.

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